Das „Stille Nacht“-Land im Salzburger Land

Reisen auf Traumstraßen durch das „Stille Nacht“-Land – ausgehend vom Gasthof Hohlwegwirt. Ernst Kronreif, Wirt aus Überzeugung, ist zudem ein ausgewiesener Kenner der Geschichte des weltberühmten Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

Viele Menschen verbinden mit dem „Stille Nacht“-Lied vor allem Winter und Weihnachten. Doch die Spuren der Entstehungsgeschichte dieses wohl berühmtesten Weihnachtsliedes lassen sich das ganze Jahr über entdecken.

Landschaften und Orte, an denen die beiden Schöpfer des Liedes – Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber – geboren wurden, lebten, arbeiteten und starben, zeigen sich zu jeder Jahreszeit in einem anderen Farbenkleid und bieten immer neue Eindrücke.

Gasthof Hohlwegwirt – Ihr idealer Ausgangspunkt

Der Gasthof Hohlwegwirt liegt nahezu gleich weit von allen wichtigen Orten entfernt: zur letzten Wirkungsstätte und dem Grab Grubers im Zentrum von Hallein sind es nur wenige Minuten, nach Oberndorf und Arnsdorf rund 40 Kilometer, nach Wagrain knapp 60 Kilometer, von der bayerischen Ramsau etwa 25 Kilometer und in die Stadt Salzburg (Zentrum) rund 10 Kilometer. Auch weiter entfernte Orte wie Mariapfarr (ca. 100 km), Burghausen (ca. 70 km) oder Kremsmünster (ca. 120 km Autobahn) lassen sich bequem im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen. Entlang aller Routen gibt es zudem viel Sehenswertes zu entdecken.

Reiseführer „Traumstraßen durch das 'Stille Nacht'-Land“

Reiseführer Traumstraßen durch das 'Stille Nacht'-Land

Fünf Touren präsentiert der Reiseführer „Traumstraßen durch das 'Stille Nacht'-Land“ von Werner König auf knapp 150 Seiten. Mehr als 190 eindrucksvolle Bilder machen Lust, sich sofort auf den Weg zu machen. Am Beginn des Buches stehen die Biografien der beiden Liedschöpfer sowie Originaltext und -partitur des Liedes.

Weniger bekannt ist, dass Mohr seine erste Stelle als Priester nicht in Mariapfarr, sondern in der bayerischen Ramsau antrat.

Auch manche Begebenheit aus dem Leben der beiden Liedbegründer wird beschrieben – etwa jene, als Gruber seinen Freund Mohr bis zur Stadtgrenze von Salzburg begleitete, als dieser erneut versetzt wurde und Oberndorf verlassen musste. Gruber sang ihm ein Abschiedslied, worauf Mohr bitterlich geweint haben soll. Die beiden sollten sich nie wiedersehen.

König dokumentiert auf seinen Touren nicht nur die Wirkungsstätten der beiden Schöpfer, sondern auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Wege: die eindrucksvolle Gesamtansicht der Salzachöfen, stille Winkel der Halleiner Altstadt, ein alter Bauernhof in Tweng, das Beinhaus und die tausendjährige Linde von Faistenau, romantische Blicke in die Steingasse in Salzburg oder das markante Kreuzgewölbe im Arkadengang der Laufener Kirche.

Das Büchlein im praktischen Kleinformat – inklusive Übersichtskarten und Stadtplänen von Salzburg und Hallein – bietet weit mehr als nur Informationen zur Entstehungsgeschichte des Liedes. Erhältlich ist es im Buchhandel (ISBN 978-3-200-01371-1), beim Tourismusverband Hallein–Bad Dürrnberg und natürlich im Gasthof Hohlwegwirt um € 19,90.